Pilzkulturen in freier Wildbahn
Pilze werden im Herbst gesammelt. Doch man sollte sich einem kundigen Führer anvertrauen oder, sofern man allein beziehungsweise mit Pilzbestimmungsbüchern auf die Suche geht, seine Funde anschließend einem Experten vorlegen. Der Einstieg ist mit Kennern der Materie oft über Volkshochschulen oder örtliche Kräutergärtnereien möglich. Es gibt sogar spezielle Einführungskurse für Anfänger. Champignons, Pfifferlinge, Trüffel oder andere einheimische Waldpilze haben natürlich einen ganz besonderen Duft und ein einzigartiges Aroma. Es ist allerdings auch anzumerken, dass es immer noch Pilzkulturen in unseren Wäldern gibt, die strahlenbelastet sind. Und auch Probleme wie die Übertragung des Fuchsbandwurmes lassen sich nicht wegdiskutieren. Alternativ lassen sich zu Hause mit einer Pilzbrut eigene Sorten züchten. Im Wald findet der Interessierte dann allerdings erheblich mehr Auswahl, als er auf dem Markt, beim Discounter oder im Bioladen erwarten kann. Die Führer wissen, wo sich die heimlichen Verstecke der Schattenliebhaber befinden - und vor allem können sie genau erklären, worin sich 'Freund' und 'Feind' unterscheiden. Den giftigen Fliegenblätterpilz kennen wir alle aus den Märchenbüchern, aber er ist keineswegs der gefährlichste seiner Art. Der Knollenblätterpilz toppt ihn mühelos. Die Chinesen haben in Bezug auf den Fliegenblätterpilz sogar eine Zubereitungsform entdeckt, die angeblich keine Beschwerden verursacht. Das Experiment war in Hamburger Restaurants allerdings nicht erfolgreich, ging aber glimpflich aus. Vorsicht ist also geboten, denn selbst wenn ein Pilz nicht zu den giftigen Vertretern gehört, kann er doch ungenießbar sein oder einer Droge gleich Halluzinationen verursachen. Fachleute vermuten über eine Million Pilzsorten weltweit und nur etwa 70 000 davon sind erforscht. Der Bereich der bei uns in Europa heimischen und essbaren Sorten beschränkt sich immerhin noch auf einige Hundert, aber auch davon genießen wir nur die wenigsten. Dabei reicht das geschmackliche Angebot von scharf über nussig, würzig bis lieblich-zart und fast süßlich. Pilze sind die ideale Suppengrundlage und jeden kann man anders zubereiten. |
M. splenius capitis, cervicis – spinotransversales System
Die M. splenius capitis et cervicis (e), zu Deutsch bauschartige oder bauschähnliche Muskeln bilden das spinotransversale System des ... |
Oberflächen-Anatomie des Menschen
Darstellung von oberflächlichen Strukturen des Menschen anhand von Bildern und Beschreibungen mit besonderer Berücksichtigung der Muskulatur ... |
Musculus soleus - Schollenmuskel
Der M. soleus ist schollenartig, flach, liegt direkt unter dem M. gastrocnemius (4) und nimmt mit seiner Fläche fast den gesamten Unterschenkel ein. Der Schollenmuskel wird mit dem M. gastrocnemius in Gemeinschaft als M. |
M. deltoideus - Deltamuskel
Der M. deltoideus ist ein kräftiger, triangulärer Muskel, der das Schultergelenk hinten, vorn und seitlich bedeckt. Die Fasern verlaufen von ihrem Ursprung konvergierend zum Ansatz am Oberarmknochen. Da der Deltamuskel insbesondere bei sportlichen Männern Hauptgrund für die Ausbildung einer breiten Schulter ist, könnte er als der 'eigentliche Schultermuskel' verstanden werden, was allerdings anatomisch nicht ganz korrekt ist. |
M. latissimus dorsi - Hustenmuskel
Der M. latissimus dorsi ist ein triangulärer, flacher Muskel, der den Rücken bis knapp über das untere Schulterblatt bedeckt. Seine Muskelfasern ziehen von mittig-unten schräg nach außen-oben zum Hals des Oberarmknochens. |